Die Konzertreihe „Nachtmusik der Moderne“ portraitiert Henryk Górecki. Eine Kooperation des Münchener Kammerorchesters, der Pinakothek der Moderne und der BMW Group.

By   /  January 17, 2018  /  Comments Off on Die Konzertreihe „Nachtmusik der Moderne“ portraitiert Henryk Górecki. Eine Kooperation des Münchener Kammerorchesters, der Pinakothek der Moderne und der BMW Group.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Die Konzertreihe „Nachtmusik der Moderne“ portraitiert Henryk Górecki. Eine Kooperation des Münchener Kammerorchesters, der Pinakothek der Moderne und der BMW Group.

Die von der BMW Group seit 2003 geförderte „Nachtmusik der Moderne“
findet am 20. Januar 2018 das zweite Mal in dieser Saison statt. Unter
der Leitung ihres Chefdirigenten, Clemens Schuldt, wird das Münchener
Kammerorchester diesen Abend dem polnischen Komponisten Henryk Górecki widmen.
Das Konzert startet um 22 Uhr. Zuvor wird um 21 Uhr eine
Konzerteinführung mit Anselm Cybinski, Dramaturg des MKO, im
Auditorium der Pinakothek der Moderne angeboten. Sein Gesprächspartner
ist der Musikwissenschaftler Adrian Thomas, der weltweit als
herausragende Koryphäe für polnische Musik des 20. und 21.
Jahrhunderts gilt. Für seine zahlreichen Arbeiten auf diesem Gebiet
wurde Thomas vielfach ausgezeichnet, u.a. für seine Monographie über
Henryk Górecki, die 1997 erschien. Kunstinteressierten wird darüber
hinaus die Möglichkeit angeboten, schon um 20 Uhr an einer
kostenfreien Abendführung durch die Pinakothek der Moderne teilzunehmen.

Henryk Górecki: Seine neotonale Symphonie der
Klagelieder stürmte 1993 die Popcharts; 1997 legte die britische
Trip-Hop-Band Lamb eine Harmoniefolge daraus ihrem großartigen Song
„Górecki” zugrunde. Dabei hatte der Pole ganz anders begonnen:
Unter den sogenannten Sonoristen, den an knirschenden
Instrumentalgeräuschen und Clusterklängen interessierten Komponisten
in den sechziger Jahren, war Henryk Górecki einer der kühnsten und
radikalsten, wie „Genesis I“ für Streichtrio aus dem Jahre 1962
offenbart. Sein minimalistisch-repetitives Cembalokonzert von 1980
packt mit motorischer Energie. Und das „Requiem für eine Polka“
verströmt die Nostalgie längst vergangener Glücksgefühle.

Programm:
„Three Pieces in Old Style“ (1963),„Genesis I: Elementi“
(1962),„Kleines Requiem für eine Polka“ op. 66
(1993),Konzert für Cembalo und Streichorchester (1980)
Mahan Esfahani, CembaloClemens Schuldt, Dirigent
Karten für die „Nachtmusik der Moderne“ sind über das MKO, bei
München Ticket erhältlich und am Veranstaltungsabend an der
Museumskasse. Eintritt 30€ (ermäßigt 15€), Stehplatz 15€.
Nachtführung in der Pinakothek der Moderne: Anmeldung unter programm@pinakothek.de, die
Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Mehr Informationen unter www.m-k-o.eu

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