Rallye Dakar 2018 – Etappe 10: Salta – Belén

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Rallye Dakar 2018 – Etappe 10: Salta – Belén

Presse-Information
Rallye Dakar 2018
17. Januar 2018

Rallye Dakar 2018

Etappe 10: Salta – Belén

 

Drei MINI Crews kommen auf der zehnten Etappe in den Top-10
ins Ziel.

MINI Crew Przygonski / Colsoul behauptet den sechsten Gesamtrang.

Dakar 2018 für Al Rajhi vorzeitig beendet.
 

München. Mit der Absage der neunten Etappe hatten die
Teilnehmer der Rallye Dakar 2018 am Montag einen ungeplanten
zusätzlichen Ruhetag. Nach schweren Unwettern waren die
Streckenbedingungen teilweise zu schlecht – nicht nur für die
Teilnehmer, die selbst schwierige Bedingungen gewohnt sind, sondern
auch für die Support- und Serviceteams.

 
Der Bereich rund um das vorherige Biwak war so überflutet, dass die
Assistenzteams mit ihren dringend benötigten Support-Trucks nicht mehr
weiterkamen. Aus Sicherheitsgründen entschied die Dakar-Rennleitung,
die neunte Etappe abzusagen. So hatte das große Feld der Teams
ausreichend Zeit, um sicher zum Start der zehnten Etappe in Salta zu gelangen.

 
Diese zehnte Etappe begann mit guten Neuigkeiten für die MINI
Familie. Nachdem die Rennleitung dem Duo Yazeed Al Rajhi (KSA) und
Beifahrer Timo Gottschalk (DEU) das Resultat der siebten Etappe
gestrichen hatte, wurde die Crew wieder in die Wertung aufgenommen und
konnte weiter teilnehmen. Sie starteten am Ende des Auto-Felds,
während die Rennleitung den Verlauf der siebten Etappe noch einmal
genauer untersuchte. Leider währten die guten Nachrichten nicht lange …

Obwohl Al Rajhi und Gottschalk in die zehnte Etappe starteten und
diese auch beendeten, wurde ihr Resultat nicht gewertet. Denn nach der
weiteren Analyse der siebten Etappe gab die Rennleitung bekannt, dass
das Duo offiziell aus dem Klassement der Rallye Dakar 2018 genommen
wird, da es auf der siebten Etappe zu viele Wegpunkte verpasst hatte.

Insgesamt erwartete die Teilnehmer auf Etappe zehn ein langer Tag.
Die gesamte Renndistanz betrug 797 Kilometer, von denen 373 Kilometer
offroad auf Zeit gefahren wurden. Diese Etappe war vom sintflutartigen
Regen und den daraus resultierenden nassen Bedingungen verschont
geblieben – doch stattdessen herrschte hier extreme Hitze, mit
Temperaturen um 40 Grad Celsius im Schatten. Dazu kamen der Sand und
die Dünen, viele Rios (trockene oder wasserführende Flussbetten),
kantige Steine, Bodenwellen und Kamelgras. Diese Kombination machte
die zehnte Etappe für alle Teilnehmer zu einer anstrengenden Angelegenheit.

Doch diese kräftezehrenden Bedingungen waren nicht die einzige
Herausforderung. Es wurde in großer Höhe gefahren und die Navigation
erwies sich als schwierig. Die Beifahrer mussten all ihre Erfahrung
aufbringen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Am Ende der Etappe
wurde bei vier MINI Crews die Zielankunft verzeichnet – drei davon
belegten Plätze in den Top-10 der Tageswertung.

Die Ersten im Ziel waren Jakub „Kuba“ Przygonski (POL) und sein
Beifahrer Tom Colsoul (BEL) in ihrem MINI John Cooper Works Rally
(#312). Nach einer weiteren starken Performance belegten sie den
sechsten Platz – und behaupteten damit auch dieselbe Position im Gesamtklassement.

Nur wenig später kam der MINI John Cooper Works Rally (#307) von
Orlando Terranova (ARG) und Bernardo Graue (ARG) ins Ziel. Direkt
hinter den beiden, mit weniger als einer Minute Rückstand, beendete
das Duo Mikko Hirvonen (FIN) / Andreas Schulz (DEU) im MINI John
Cooper Works Buggy (#305) die Etappe. Ihre MINI Kollegen Boris
Garafulic (CHI) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) verpassten die
Top-10 als Zwölfte nur knapp.

 

Stimmen aus der MINI Familie: Etappe 10

Jakub Przygonski
„Die Navigation war wirklich schwierig, aber Tom hat einen tollen Job
gemacht. Wir hatten keinerlei Schwierigkeiten oder Probleme. Das war
gut, denn einige der Jungs haben viel Zeit verloren, weil sie sich
verfahren haben. Das Terrain war sehr uneben, doch unser Auto lief
perfekt, auch wenn es im Cockpit sehr heiß war. Die heftigen
Bodenwellen waren nicht so angenehm, und nach dieser Etappe sind wir
nun ziemlich erschöpft.“

Orlando Terranova
„Unser Plan war, zu attackieren, aber im ersten Teil der Etappe
hatten wir große Schwierigkeiten mit der Navigation. Wir sind mehrere
Male von der Strecke abgekommen. Im zweiten Teil habe ich dann Gas
gegeben, und das Auto war dabei hervorragend. Aber wenn du dich
verfährst, sind die Jungs an der Spitze schneller als du, und es ist
sehr schwierig, in die Top-5 zu kommen.“

Mikko Hirvonen
„Das Auto hat heute wirklich gut funktioniert. Das einzige Thema war,
dass wir nicht automatisch Luft aus den Reifen lassen konnten. Dann
haben wir einen Wegpunkt verpasst und dadurch etwa zehn bis 15 Minuten
verloren. Sonst hätten wir eine richtig gute Zeit gefahren. Wir sind
nun auf der Jagd nach guten Etappenzeiten, und das werden wir morgen
wieder versuchen.“

Nun steht Etappe 11 von Belen nach Chilecito auf dem Programm. Sie
geht über eine Gesamtdistanz von 747 Kilometern. Weitere Informationen
zur Dakar 2018 erhalten Sie auf der Homepage des Veranstalters: http://www.dakar.com.
  

Rallye Dakar 2018
: MINI Platzierungen nach Etappe 10

Pos
Fahrer
Beifahrer
#
MINI
Team
Zeit6Jakub Przygonski(POL)Tom Colsoul(BEL)312MINI John Cooper Works
RallyOrlen X-raid Team
034:40:04
+02:29:1114Mikko Hirvonen(FIN)Andreas Schulz(DEU)305MINI John Cooper Works
BuggyMINI JCW Buggy
Team041:38:19
+09:27:2620
Boris
Garafulic(CHI)Filipe Palmeiro(POR)317MINI John Cooper Works RallyMINI JCW  Rally Team043:37:10
+11:26:1724
Orlando
Terranova(ARG)Bernardo Graue(ARG)307MINI John Cooper Works RallyMINI JCW  Rally Team050:05:28
+17:54:35

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