BMW M8 GTE meistert Rennpremiere in Daytona.

By   /  January 29, 2018  /  Comments Off on BMW M8 GTE meistert Rennpremiere in Daytona.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW M8 GTE meistert Rennpremiere in Daytona.

Daytona. Mit dem Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar
Championship in Daytona (USA) hat die Rennkarriere des neuen BMW M8
GTE offiziell begonnen. Auf dem „Daytona International Speedway“
erreichten Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Nick Catsburg
(NED) und Augusto Farfus (BRA) im Fahrzeug mit der Startnummer 24
nach 773 Runden auf dem siebten Platz der GTLM-Klasse das Ziel. Ihre
Teamkollegen Alexander Sims (GBR), Connor De Phillippi (USA), Bill
Auberlen (USA) und Philipp Eng (AUT) belegten mit dem zweiten
Fahrzeug vom BMW Team RLL mit der Nummer 25 den neunten Rang. Der
Sieg ging an den #67 Ford GT.

Beim ersten Renneinsatz des neuen GT-Flaggschiffs von BMW Motorsport
bewiesen beide Fahrzeuge eine hohe Zuverlässigkeit und kamen ohne
größere technische Probleme durch die harten 24 Stunden von Daytona.
Kein neues GT-Fahrzeug von BMW war bis dato bei seinem Debüt
zuverlässiger unterwegs. Für alle Beteiligten bei BMW Motorsport und
beim BMW Team RLL war dies die gute Nachricht nach dem
Langstreckenklassiker. Vor dem Hintergrund der Einstufung des
Fahrzeugs war bereits vor Beginn des Rennens klar gewesen, dass die
beiden BMW M8 GTE aus eigener Kraft nicht in den Kampf um
Top-Platzierungen würden eingreifen können. Umso wichtiger war die
Erkenntnis, mit dem BMW M8 GTE aus dem Stand die Herausforderung eines
24-Stunden-Rennens meistern zu können.

„Unser BMW M8 GTE hat seine Feuertaufe hier in Daytona bestanden“,
sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Bei einem derart
anspruchsvollen Premierenrennen mit beiden Fahrzeugen über 24 Stunden
ohne große technische Probleme durchzufahren, darauf können wir mehr
als stolz sein. Zu den Gründen für den Abstand auf die Konkurrenz
haben wir schon alles gesagt: Das Fahrzeug konnte hier noch nicht sein
volles Potenzial zeigen. BMW und die IMSA werden deshalb ihre
produktiven und offenen Gespräche fortsetzen und haben sich darauf
geeinigt, für die kommenden Veranstaltungen ab Sebring eine
angemessene BoP-Einstufung zu finden, damit der BMW M8 GTE im Sinne
der Serie, von BMW und all unserer Fans seine wahre Performance zeigen kann.“

Marquardt weiter: „Fakt ist: Wir haben hier ein großartiges GT-Auto
an den Start gebracht, das viel Potenzial für die Zukunft hat. Jeder
im BMW Team RLL und bei BMW Motorsport hat alles gegeben, um unter
diesen schwierigen Bedingungen das Maximum aus diesem Rennen
herauszuholen. Bei den nächsten Renneinsätzen wollen wir uns stärker
präsentieren und um Top-Positionen kämpfen. Das Zeug dazu hat der BMW
M8 GTE in jedem Fall. Auf diesen ersten Renneinsatz hatten viele
Mitarbeiter aus München und beim BMW Team RLL in Nordamerika über
Monate hingearbeitet und hingefiebert. Ich kann allen Beteiligten nur
ein großes Kompliment aussprechen: Das war eine beeindruckende
Teamleistung mit viel Herzblut und Leidenschaft. Besonders freut mich
auch der starke Einstand des BMW M4 GT4 in der Continental Tire
SportsCar Challenge. Dass unsere Teams gleich beim ersten Auftritt die
Plätze zwei und vier belegen konnten, zeigt, dass wir mit diesem
Fahrzeug richtig gut unterwegs sind.“

BMW und die IMSA arbeiten seit Jahren sehr positiv und konstruktiv
zusammen. Das BoP-System ist ein elementarer Bestandteil des
weltweiten Sportwagen-Rennsports, einschließlich der IMSA WeatherTech
SportsCar Championship. BMW und die IMSA werden ihre produktiven und
offenen Gespräche fortsetzen und haben sich darauf geeinigt, für die
kommenden Veranstaltungen ab Sebring (USA) eine angemessene
BoP-Einstufung zu finden, damit der BMW M8 GTE im Sinne der Serie, von
BMW und der Fans seine Performance zeigen kann.

 
Die Zuschauer in Daytona erlebten einen ungewöhnlichen Saisonstart.
Der befürchtete Regen am Sonntag blieb aus, lediglich ein heftiger
Schauer zu Beginn der sechsten Stunde sorgte kurzzeitig für Aufregung
in der Boxengasse. Zahlreiche Teams hatten im Verlauf der 24 Stunden
mit Reifenschäden zu kämpfen. Abgesehen davon verlief das Rennen
vergleichsweise ruhig, lediglich vier Mal wurde das Feld in Gelbphasen
neutralisiert. Noch nie absolvierten die Sieger in Daytona so viele
Runden wie in diesem Rennen.

Bereits gegen Ende der sechsten Stunde hatte das Fahrer-Quartett der
Startnummer 25 einen Rückschlag hinnehmen müssen, als der BMW M8 GTE
mit Auberlen am Steuer nach dem Überfahren von Trümmerteilen einen
Schaden am rechten Vorderreifen erlitt. Nach einer halbstündigen
Reparatur konnte der Markenbotschafter von BMW of North America das
Rennen mit einem Rückstand von 17 Runden wieder aufnehmen. Ein gutes
Ergebnis war nach diesem Zwischenfall jedoch nicht mehr möglich. Es
folgten weitere Reparaturstopps, die in Folge des frühen Zwischenfalls
nötig waren. Nach 731 Runden kam die Startnummer 25 auf dem neunten
Rang in die Wertung.

Die Fahrer des BMW M8 GTE mit der Nummer 24 zeigten eine konstante
Leistung, begingen keine Fehler und versuchten, unter den gegebenen
Umständen das Maximum aus dem Rennen herauszuholen. Schlussfahrer
Edwards überquerte auf Platz sieben die Ziellinie.

Schwieriges Rennen für Turner – Starkes US-Debüt für den BMW
M4 GT4.
Auch in der GTD-Klasse war ein BMW Fahrzeug unterwegs. Der Turner
Motorsport BMW M6 GT3 mit der Startnummer 96 wurde von Martin Tomczyk
(GER), Jens Klingmann (GER), Mark Kvamme (USA), Don Yount (USA) und
Cameron Lawrence (USA) pilotiert. Nach 733 Runden und mehreren
ungeplanten Boxenstopps musste sich das Quintett mit dem 14. Platz zufriedengeben.

Grund zum Jubeln hatten hingegen die BMW Piloten in der IMSA
Continental Tire SportsCar Challenge (CTSC), die in Daytona ebenfalls
in die neue Saison startete. Bei der BMW Endurance Challenge belegte
der neue BMW M4 GT4 mit der Startnummer 82 am Freitag den zweiten
Platz. James Clay und Tyler Cook (beide USA) zeigten für BimmerWorld
Racing vom 19. Startplatz eine starke Aufholjagd und schoben sich in
der Schlussphase noch auf die zweite Position nach vorn. Auch der
zweite BMW M4 GT4 im Starterfeld kämpfte sich durch das Feld. Toby
Grahovec, Jason Hart und Mike Vess (alle USA) vom Team Classic BMW
starteten von der 34. Position ins Rennen und verpassten letztlich
nach einer fantastischen Leistung als Vierte einen weiteren
Podiumsplatz für BMW nur knapp. In der Street-Tuner-Klasse feierten
die BimmerWorld-Fahrer Devin Jones und Nick Galante (beide USA) in
ihrem BMW 328i von der Poleposition den souveränen Klassensieg.

Weitere Reaktionen auf die 24 Stunden von Daytona.

 

Bobby Rahal (BMW Team RLL, Teamchef): „Das war für
jeden im BMW Team RLL ein hartes Wochenende. Ich bin sehr stolz auf
das, was das Team in den vergangenen Monaten bei der Vorbereitung der
beiden neuen BMW M8 GTE geleistet hat. Alle haben mit Hochdruck
gearbeitet. Bei einem neuen Auto hat man immer Bedenken wegen der
Zuverlässigkeit, aber ich muss sagen, dass beide Fahrzeuge in diesem
Punkt sehr gut funktioniert haben. Es ist schon eine ziemlich gute
Leistung, es beim ersten 24-Stunden-Rennen ins Ziel zu schaffen.“

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): „Wir
hatten sowohl beim Roar als auch hier im Rennen aus den bekannten
Gründen nicht die nötige Pace. Vor diesem Hintergrund ist es gut,
immerhin noch einige wichtige Punkte für die Meisterschaft eingefahren
zu haben. Dass das Auto ohne große Probleme durchgefahren ist, ist
zumindest ein kleiner Sieg an diesem Wochenende.“

 

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): „Für mich
persönlich war es ein großartiges Wochenende. Mein erster Renneinsatz
mit dem BMW Team RLL lief sehr gut, obwohl ich vorher nur wenige
Testkilometer mit dem Auto absolvieren konnte. Die Stunden, die ich
während des Rennens im Cockpit verbracht habe, waren sehr wichtig für
mich, um mich an alles zu gewöhnen. Insgesamt waren die 24 Stunden von
Daytona für mich ein großer Schritt, um mich perfekt auf die gesamte
Saison vorzubereiten.“

 

Nick Catsburg (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): „Es war
toll, beim Debüt des BMW M8 GTE dabei gewesen zu sein. Natürlich ist
es unglücklich, dass wir nicht um bessere Positionen kämpfen konnten.
Trotzdem haben wir alles gegeben. Das Auto war ziemlich zuverlässig.
Wir hatten Reifenschäden, aber das haben wir in diesem Rennen häufig
gesehen. Ich bin beeindruckt, wie stabil sich der BMW M8 GTE hier
präsentiert hat. Unsere Zeit wird kommen.“

Augusto Farfus (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): „Ich
denke, mit dem neuen BMW M8 GTE in seinem ersten harten
24-Stunden-Rennen ohne nennenswerte technische Probleme durchgekommen
zu sein, ist eine gute Leistung. Durch unsere Einstufung waren wir
nicht dort, wo wir sein wollten, aber wir haben großartigen Teamgeist
gezeigt und bis zum Schluss gekämpft. Vielen Dank an das gesamte Team.
Jetzt freue ich mich auf die nächste Station meiner Welttournee in Bathurst.“

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, Platz neun):
„Der BMW M8 GTE hat eine sehr gute Balance und lässt sich
sehr gut fahren. Ich denke, er ist deutlich schneller, als wir es hier
in Daytona zeigen konnten. Trotz allem können wir stolz auf unsere
Arbeit sein. Wir konnten viele wertvolle Daten für den weiteren
Saisonverlauf sammeln.“

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE, Platz neun): „Es war
gut zu sehen, dass der BMW M8 GTE sehr viel Potenzial hat. Das müssen
wir jetzt ausschöpfen, denn wir sind natürlich mit dem Ergebnis hier
nicht zufrieden. Aber das Auto war das ganze Rennen über super zu
fahren. Das Team hat einen sehr guten Job gemacht, und wir haben eine
Menge gelernt.“

 

Philipp Eng (#25 BMW M8 GTE, Platz neun): „Das war
mein zweiter Start in Daytona – und dieses Rennen macht einfach großen
Spaß. Hier wird ganz anders gefahren als in Europa. Die Stimmung
insgesamt ist etwas lockerer. Das gefällt mir sehr gut. Unser Auto war
in Sachen Balance und Fahrbarkeit sehr gut. Ich habe jede Runde
genossen. Dass wir in Sachen Performance nicht ganz vorne mitmischen
konnten, hatte andere Gründe.“

Bill Auberlen (#25 BMW M8 GTE, Platz neun): „Ich
hatte am Samstagabend meinen großen Moment, als mir der rechte
Vorderreifen geplatzt ist. Ich hatte Riesenglück, dass ich das Auto
auf der Strecke halten und einen Unfall vermeiden konnte. Auch wenn
wir hier in Daytona nicht ganz vorne mitfahren konnten, bin ich fest
davon überzeugt, dass der BMW M8 GTE das beste GT-Fahrzeug ist, das
ich je gefahren bin. Das werden wir hoffentlich schon bald zeigen können.“

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