Starker Auftritt der BMW M6 GT3 Teams bei den 12 Stunden von Bathurst bleibt unbelohnt – Neuer BMW M4 GT4 siegt bei seiner Australien-Premiere.

By   /  February 4, 2018  /  Comments Off on Starker Auftritt der BMW M6 GT3 Teams bei den 12 Stunden von Bathurst bleibt unbelohnt – Neuer BMW M4 GT4 siegt bei seiner Australien-Premiere.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Starker Auftritt der BMW M6 GT3 Teams bei den 12 Stunden von Bathurst bleibt unbelohnt – Neuer BMW M4 GT4 siegt bei seiner Australien-Premiere.

Bathurst. Die BMW M6 GT3 Teams haben im 12-Stunden-Rennen auf
dem legendären „Mount Panorama Circuit“ in Bathurst (AUS) eine
starke Performance gezeigt, blieben dafür jedoch unbelohnt. Am Ende
erreichte das BMW Team SRM, mit den BMW DTM-Fahrern Timo Glock (GER)
und Philipp Eng (AUT) sowie Teamchef Steve Richards (NZL) am Steuer
des #100 BMW M6 GT3, das Ziel auf dem neunten Rang. Der #43 BMW M6
GT3 des BMW Team Schnitzer, pilotiert von den BMW DTM-Fahrern Marco
Wittmann (GER) und Augusto Farfus (BRA) sowie Chaz Mostert (AUS),
schied im Kampf um das Podium nach einer Kollision aus. Das Rennen
wurde aufgrund eines schweren Unfalls zwölf Minuten vor der
geplanten Zielankunft abgebrochen.

 
Der 12-Stunden-Klassiker begann fulminant: Mostert startete mit dem
#43 BMW M6 GT3 von der Poleposition und führte das Rennen zunächst mit
wachsendem Vorsprung an. Zahlreiche Safety-Car-Phasen sorgten dann
jedoch dafür, dass er und seine Teamkollegen die für den BMW M6 GT3
guten Bedingungen am Morgen nicht mehr nutzen konnten. Im weiteren
Rennverlauf büßte das Trio Positionen ein, arbeitete sich in der
Schlussphase aber wieder nach vorn und nahm das Podium erneut ins
Visier. Nach neuneinhalb Stunden kam jedoch das Aus für Mostert,
Wittmann und Farfus. Auf Rang vier liegend war Mostert im engen Kampf
mit mehreren anderen Fahrzeugen in eine Kollision involviert. Er
konnte zwar zu Box zurückkehren, doch das Auto war zu schwer
beschädigt, um das Rennen fortzusetzen.  

Das Trio im Fahrzeug des BMW Team SRM zeigte im Rennen eine
beeindruckende Aufholjagd. Der #100 BMW M6 GT3 musste nach einer
Disqualifikation am Samstag vom 49. und damit letzten Platz starten.
Glock, Richards und Eng arbeiteten sich jedoch schnell bis in die
Spitzengruppe nach vorn. In der Schlussphase kostete ein Bremsproblem
Zeit, und das Trio belegte am Ende den neunten Rang.

Der neue BMW M4 GT4 holte bei seiner Australien-Premiere auf Anhieb
den Sieg in der GT4-Klasse. Das Team von Boat Works Racing gewann in
dieser Klasse von der Poleposition aus. Der #30 BMW M4 GT4 wurde von
Tony Longhurst, Matt Brabham und Aaron Seton (alle AUS) pilotiert. Der
#13 BMW M4 GT4 vom Team RHC Lawrence/Strom und den Piloten Daren
Jorgensen, Cameron Lawrence, Brett Strom (alle USA) sowie Kuno Wittmer
(CAN) belegte Rang vier. Dahinter folgte auf Position fünf der #44 BMW
M4 GT4 des BMW Team SRM, in dem sich die drei Australier Dean Grant,
Xavier West und Cameron Hill abwechselten.

Stimmen zum 12-Stunden-Rennen in Bathurst:

 

Timo Glock (BMW Team SRM, #100 BMW M6 GT3):
„Es war erneut ein absolutes Highlight und ein verrücktes Rennen mit
sehr vielen Safety-Car-Phasen. Für mich war es ein Traum, dass ich wie
bereits im vergangenen Jahr den Start fahren durfte. Das ist hier
etwas ganz Spezielles, und für uns war es eine große Herausforderung,
das Auto von ganz hinten unbeschadet durch den Verkehr zu bringen. Das
ist mir gut gelungen, und wir waren nach dem ersten Stint schon in den
Top-10. Steve, Philipp und das ganze Team haben einen fehlerfreien Job
gemacht. Die Strategie war hervorragend, und wir haben das Auto ohne
Kratzer ins Ziel gebracht. Leider hatten wir am Schluss Probleme mit
der Bremse und sind noch zurückgefallen. Insgesamt hat Bathurst wieder
sehr viel Spaß gemacht.“

Philipp Eng (BMW Team SRM, #100 BMW M6 GT3):
„Es war eine einzigartige Erfahrung. Die Strecke ist der absolute
Hammer, und man spürt das Adrenalin in jeder einzelnen Runde. Ich habe
es sehr genossen. Das Rennen hat mit einem unglaublichen ersten Stint
von Timo begonnen. Steve und ich kamen dann noch weiter vor, und
zwischenzeitlich lagen wir sogar kurz in Führung – vom 49. Startplatz
aus. Leider haben uns in der Schlussphase Probleme noch ausgebremst.
Doch insgesamt war der BMW M6 GT3 von der Balance und der Fahrbarkeit
her sehr gut. Ich habe an diesem Wochenende viel gelernt, und es hat
riesigen Spaß gemacht. Ich komme auf alle Fälle gerne wieder nach
Australien und auch gerne wieder nach Bathurst.“

Steve Richards (BMW Team SRM, #100 BMW M6 GT3):
„Ich bin wirklich sehr stolz auf unser Team. Die Strategie heute war
perfekt, und wenn nicht dieses unerwartete Problem mit den Bremsen
aufgetreten wäre, hätten wir es vielleicht sogar auf das Podium
geschafft. Doch es ist klasse, dass wir das Auto ohne einen Kratzer
nach Hause gebracht haben. Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden,
und alle haben hervorragend zusammengearbeitet.“

Marco Wittmann (BMW Team Schnitzer, #43 BMW M6 GT3):
„Wir hatten ein großartiges Auto, vor allem im Qualifying und in den
ersten beiden Stints am Morgen. Chaz hat einen mega Job gemacht, ist
davon gezogen, und wir haben mit dem BMW M6 GT3 eine starke
Performance gezeigt. Aber als die Sonne herauskam und die Temperaturen
stiegen, hat es uns etwas an Top-Speed gefehlt. Da war es schwierig
für uns, zu überholen. Zudem hat uns eine Durchfahrtstrafe
zurückgeworfen. Doch wir haben uns wieder nach vorne gekämpft und
lagen auf einer aussichtsreichen Position. Chaz hat es versucht –
manchmal klappt es, und manchmal eben nicht. Aber er hat es wenigstens
versucht. Es ist natürlich schade, denn wir hatten das Podium immer
noch im Visier – oder vielleicht sogar den Sieg. Es waren noch über
zwei Stunden zu fahren. Doch das ist Racing, und so etwas kann passieren.“

Augusto Farfus (BMW Team Schnitzer, #43 BMW M6 GT3):
„Chaz ist einen fantastischen ersten Stint gefahren, aber wir konnten
uns in der Anfangsphase des Rennens nicht absetzen. So haben wir durch
den Rennverlauf an Boden verloren, auch wegen der Durchfahrtstrafe.
Deshalb mussten wir etwas riskieren und angreifen, um uns wieder nach
vorne zu arbeiten. Es ist schade, denn wir hatten ein schnelles und
konkurrenzfähiges Paket, aber gehen mit leeren Händen nach Hause. Doch
das gehört dazu. Insgesamt war es ein Vergnügen und eine Ehre für
mich, hier dabei zu sein, hier in Australien von Chaz zu lernen,
wieder mit dem BMW Team Schnitzer und mit Marco zu arbeiten. Und ich
bin sicher, dass bessere Tage kommen werden.“

Chaz Mostert (BMW Team Schnitzer, #43 BMW M6 GT3):
„Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich auf einer so guten
Position liegend den Unfall hatte. Das ist schwer zu schlucken. Wir
hatten das ganze Wochenende über ein schnelles Auto. Aber im Rennen
fielen wir etwas zurück, und ich habe versucht, wieder Boden
gutzumachen. Ich dachte, wenn ich an den Autos vor mir vorbeikomme,
hätte ich freie Fahrt. Aber es hat nicht funktioniert. Ich habe etwas
riskiert, versucht, von Überrundungen zu profitieren, und am Ende war
da einfach nicht genug Platz für drei Autos. Es tut mir leid für das
BMW Team Schnitzer, für BMW Motorsport und für meine tollen
Teamkollegen Augusto und Marco. Es war ein großartiges Wochenende, und
wir haben gezeigt, wie gut der BMW M6 GT3 hier in Bathurst ist. Wir
hätten ein starkes Ergebnis verdient, aber es war einfach nicht unser Tag.“

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