German News – Gespräche mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen

By   /  May 16, 2019  /  Comments Off on German News – Gespräche mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen

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Quelle: Präsident von Russland – Der Kreml – Englisch

Wladimir Putin und Alexander Van der Bellen werden später an der Eröffnungssitzung des Forums der Zivilgesellschaft in Sotschi teilnehmen, das von den beiden Staatsoberhäuptern ins Leben gerufen wurde, um die direkten Beziehungen zwischen der russischen und der österreichischen Zivilgesellschaft zu stärken Das Gespräch mit dem Bundespräsidenten der Republik Österreich Alexander Van der Bellen Der Präsident Russlands Wladimir Putin: Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich willkommen in Russland. Wir freuen uns, Sie in Sotschi begrüßen zu dürfen. Ich erinnere mich an unser Treffen in Wien und den herzlichen Empfang, den Sie uns angeboten haben. Wenn wir uns hier in Sotschi treffen, können wir eine Ihrer Ideen verwirklichen. Ich beziehe mich auf das zivilgesellschaftliche Forum, das wir als Sotschi-Dialog bezeichnet haben. Ich möchte darauf hinweisen, dass wir unsere bilateralen Beziehungen auf breiter Front ausbauen. Unsere Außenministerien und Regierungen pflegen regelmäßige Kontakte. Wir haben regelmäßige Treffen mit der Bundeskanzlerin. Auch der Handel ist auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr stieg es um mehr als 42 Prozent. Ich hoffe und bin fest davon überzeugt, dass Ihr Besuch, Herr Präsident, dazu beitragen wird, unsere Zusammenarbeit weiter auszubauen und zu stärken. Einmal wieder willkommen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen (rückübersetzt): Vielen Dank, Herr Präsident. Wir haben uns ein Jahr lang getroffen vor in Wien. Es war mir eine große Ehre, Sie damals kennenzulernen, da dies unmittelbar nach der Stichwahl stattfand, als ich zum Präsidenten gewählt wurde. Heute ist ein sehr wichtiger Tag, da wir den Jahrestag des österreichischen Staatsvertrags begehen. Dies ist ein denkwürdiges Datum für uns. Ich möchte, Herr Präsident, die langjährige Erfahrung in den Beziehungen zwischen Russland und Österreich hervorheben. Wir erinnern uns, dass die alliierten Mächte 1943 in Moskau beschlossen haben, die Unabhängigkeit Österreichs nach dem Krieg sicherzustellen. Im vergangenen Jahr haben wir die Einrichtung des Sotschi-Dialogforums angekündigt und heute eröffnen wir es offiziell. Ich möchte Ihnen, den Ministern Kneissl und Lawrow, und insbesondere Frau Klestil-Löffler, danken. Unsere wirtschaftlichen Beziehungen entwickeln sich ebenso wie der Handel sehr gut. Als ich mich auf diese Veranstaltung vorbereitete, war ich etwas überrascht und sehr stolz festzustellen, dass Österreichs Direktinvestitionen in Russland nach Deutschland die zweitgrößte unter den EU-Ländern sind. Das Sotschi-Dialogforum wird die Kontakte zwischen unseren Wissenschaftlern stärken und Kulturgemeinschaften und, wie es im modernen Deutsch heißt, P2P oder zwischenmenschliche Kontakte, die wir weiter ausbauen werden, da sie bereits stark sind. Herr Präsident, ich möchte Ihnen dafür danken, dass Sie dieses Treffen in Sotschi abgehalten haben. Nicht nur, weil in Sotschi der Sotschi-Dialog stattfindet. Ich bin sehr froh, hier zu sein, weil ich früher die Gelegenheit hatte, Moskau und St. Petersburg als Parlamentsmitglied zu besuchen, aber nicht Sotschi. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich habe eine Geschichte gehört, dass Nikita Chruschtschow 13 Tage in Österreich verbracht hat, um das Land zu erkunden. Ich weiß nichts über seine Erfahrungen, aber sobald Sie anfangen, Sotschi zu erkunden, möchten Sie viel mehr Zeit hier verbringen. Nochmals vielen Dank für die Einladung. Ich bin froh, hier zu sein. Wladimir Putin: Herr Präsident, Sie haben die Unterzeichnung des Vertrags von 1955 erwähnt. Die Sowjetunion spielte in diesem Vertrag eine entscheidende Rolle. Österreich hat nicht nur seine volle Souveränität wiederhergestellt, sondern sich auch in Europa als neutraler Staat etabliert. Wir wissen das sehr zu schätzen, Herr Präsident. Der Nicht-Block-Status Ihres Landes hilft uns, unsere Beziehungen heute zu entwickeln. Vielen Dank. Alexander Van der Bellen: Vielen Dank.

MIL OSI

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