German News – Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten, die auf Religion oder Glauben beruhen

By   /  May 30, 2019  /  Comments Off on German News – Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten, die auf Religion oder Glauben beruhen

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Quelle: Außenministerium Polens in englischer Sprache

Polen initiiert den Internationalen Tag zum Gedenken an Opfer von Gewalttaten, die auf Religion oder Glauben beruhen. “Das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, das gemeinhin als das Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit bezeichnet wird, ist ein universelles Recht jedes Menschen und der Eckpfeiler vieler anderer Rechte”, sagte Minister Jacek Czaputowicz auf der Konferenz Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Gestern hat die Versammlung einstimmig eine Resolution verabschiedet, die den 22. August zum Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens erklärt. In seiner Grundsatzrede sprach der polnische Außenpolitiker von zunehmender Intoleranz und einer beispiellosen Zunahme von Gewalttaten gegen Angehörige religiöser Minderheiten. Er wies auf die schwierige Situation der Opfer religiöser Verfolgungen hin, die oft ohne Hilfe und Unterstützung dastehen. Minister Czaputowicz erklärte, dass in der Entschließung zur Einrichtung des Internationalen Tages zum Gedenken an Opfer von Gewalttaten auf der Grundlage von Religion oder Glauben neben seinem Gedächtniswert auch zielt auch darauf ab, die internationale Gemeinschaft für die Situation der Opfer religiöser Verfolgungen zu sensibilisieren. Sie soll uns auch zum Nachdenken anregen und mehr Maßnahmen ergreifen, um die uneingeschränkte Achtung der Rechte religiöser Minderheiten zu gewährleisten. Ein weiteres Ziel der Resolution ist die Förderung der Werte religiöser Toleranz und des Respekts vor der Vielfalt. “Wir hoffen, dass die Resolution dazu beiträgt, Hassverbrechen und Gewalt aus Gründen der Religion oder der Weltanschauung zu bekämpfen und den Dialog zwischen den Religionen zu fördern”, fügte der polnische Top-Diplomat hinzu. Die Arbeit an der Resolution zur Einrichtung des Internationalen Tages begann Ende 2018 auf Initiative Polens. Der Text wurde von einer interregionalen Gruppe von Staaten miterarbeitet, die Brasilien, Ägypten, den Irak, Jordanien, Kanada, Nigeria, Pakistan und die USA zusammenbrachte. Letztendlich wurde der Text von 88 VN-Mitgliedstaaten mitgetragen, die alle geografischen Gruppen sowie verschiedene Religionen und Kulturen vertraten und den Inhalt des Textes und die ausgesprochenen Verpflichtungen uneingeschränkt unterstützten. Die Einrichtung des Internationalen Tages zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aufgrund von Religion oder Glaube ist ein großer Erfolg der polnischen Diplomatie. Es passt zur Umsetzung einer der Prioritäten der polnischen Außenpolitik, nämlich der Förderung des Rechts auf Religions- und Glaubensfreiheit in internationalen Foren. Dank unserer Initiative und unseres Engagements gelang es der Versammlung, eine einstimmige Unterstützung für das Dokument zu erzielen, das ein politisch sensibles Thema von größter Bedeutung für die internationale Gemeinschaft aufwirft. Es ist die erste Resolution seit vielen Jahren, die von Polen auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen, dem größten Organ der Organisation, vorgelegt wurde, in der alle Mitgliedstaaten zusammengeschlossen sind. Der Internationale Tag bietet eine gemeinsame Plattform für alle Mitgliedstaaten, internationale und regionale Organisationen, zivile Organisationen Gesellschaft und Privatwirtschaft, sich an den Gedenkfeiern der Opfer und der Unterstützung der Überlebenden zu beteiligen. Wir hoffen, dass die jährlichen Feierlichkeiten zum Internationalen Tag dazu beitragen, das Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schärfen, die religiöse Vielfalt zu achten. “Lassen Sie uns unser gemeinsames Engagement für die Wahrung der Religions- und Glaubensfreiheit unter Beweis stellen”, resümierte Minister Czaputowicz und versicherte, dass Polen eng mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten werde, um die Religionsfreiheit zu wahren und Menschen zu schützen, die aus Gründen der Religion verfolgt werden oder belief.Poland.pl

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