German News – PL bricht als Erster frei [TIMELINE]

By   /  June 4, 2019  /  Comments Off on German News – PL bricht als Erster frei [TIMELINE]

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Quelle: Außenministerium Polens in englischer Sprache

“Liebe Zuschauer, am 4. Juni 1989 ging der Kommunismus in Polen zu Ende”, sagte die Schauspielerin Joanna Szczepkowska nach den Wahlen im Juni im polnischen Fernsehen. Die ersten teilweise freien Wahlen lösten den Zusammenbruch des Systems nicht nur in Polen, sondern im gesamten Ostblock aus. Wie war der Weg zu den Wahlen? Kehren wir zu den Schlüsselmomenten von 1989 zurück!

Der Dominoeffekt Vor dreißig Jahren, am 4. Juni, fanden in Polen die ersten teilweise freien Wahlen statt, die zum Niedergang des Kommunismus führten. Der Dominoeffekt fegte über Mittel- und Osteuropa und der Eiserne Vorhang, der Europa für fast ein halbes Jahrhundert spaltete, wurde vom Wind des Wandels weggeblasen. Die Übergangsflut reiste von Polen nach Ungarn, wo die Vertreter des Systems die Opposition und die so genannte dritte Macht, die den Behörden treu gebliebenen sozialen Organisationen, saß an einem trilateralen Runden Tisch, um über die Veränderungen zu sprechen Protest gegen den Molotow-Ribbentrop-Pakt, der ihnen 50 Jahre lang die Freiheit nahm. Der Herbst war in diesem Jahr in Deutschland heiß, als der Veränderungsprozess mit dem Fall der Berliner Mauer gipfelte, einem Symbol der seit Kriegsende gespaltenen Nation Auch in der Tschechoslowakei gaben Demonstranten nach, die sich bald in die Tschechische Republik und die Slowakei aufspalteten. Die Protestwellen erreichten auch Bulgarien und in Rumänien den örtlichen Diktator Nicolae Ceauşescu wa s Schuss nach der antikommunistischen Revolution. In den frühen 1990er Jahren tauchten infolge des Zerfalls des Ostblocks mehrere Länder auf den Karten Europas und Asiens wieder auf. Das waren: Litauen, Georgien, Lettland, Estland, Ukraine, Weißrussland, Moldawien, Aserbaidschan, Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan, Armenien, Tadschikistan, Turkmenistan sowie Russland, Slowenien, Mazedonien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro.

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