Zusammen Spaß haben beim Deutschen Sportabzeichen

By   /  July 13, 2019  /  Comments Off on Zusammen Spaß haben beim Deutschen Sportabzeichen

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Source: DOSBKnapp 2.000 Kinder haben beim achten Tourstopp im Stadion des VfL Waiblingen von Anfang an für tolle Stimmung gesorgt.
Nicht einmal die Regenschauer zwischendurch konnten ihnen die Laune verderben. Am Mittag ließ sich dann sogar die Sonne sehen.
Mit den Kindern um die Wette strahlten ab 8.30 Uhr morgens die Sportbotschafter, die die Schülerinnen und Schüler bei ihren Sportabzeichen-Prüfungen unterstützten. Als Sportabzeichen-Botschafterin für Ernsting’s family ist Speakerin und Moderatorin Miriam Höller vor allem für Mädchen ein Vorbild. kinder+Sport-Botschafter Frank Busemann kennt sich als früherer Weltklasse-Zehnkämpfer mit allen Leichtathletik-Disziplinen bestens aus und weiß genau, wie er seine Tipps interessant verpackt: „Stellt euch vor, ihr müsst über eine große Schlucht springen oder ein Tiger läuft hinter euch her”, erklärte er den Kindern beim Weitsprung. Für die Sparkassen-Finanzgruppe war der mehrmalige Paralympics-Sieger im Ski Alpin Gerd Schönfelder in Waiblingen am Start. Er beantwortete nicht nur Fragen zum Sport, sondern erklärte den Kindern, wie er durch einen Zugunfall seinen rechten Arm verloren hat und wie er mit seinem Handicap im Alltag zurecht kommt. Alle drei Unternehmen bilden gemeinsam mit der Krankenkasse BKK24 die Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.
Die Sportabzeichen-Tour brachte aber auch viele regionale Spitzensportler nach Waiblingen. Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch (Dritte bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin), Kugelstoßer Tobias Dahm, Dreispringer Neim Nguemning und der frischgebackene deutsche Hochschulmeister über 110 Meter Hürden, Stefan Volzer, mischten sich unter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Vom inklusiven Training zum gemeinsamen Erfolg
Ein Schwerpunkt des Events war Inklusion. So konnten zum Beispiel alle einmal in einem Parcours ausprobieren, welche koordinativen Fähigkeiten in einem Rollstuhl gefordert sind. Tipps und Tricks gaben dabei Sportler des MTV Wheelers. Die Jugend- und Heimerzieherin Edith  Krutsch der Diakonie Stetten kam mit fünf jungen Sportlern mit geistiger  Behinderung ins Stadion. Wochenlang hatten sie sich jeden Dienstagabend im Stadion des VfL Waiblingen in einer inklusiven Trainingsgruppe auf  die Veranstaltung vorbereitet. Topmotiviert gingen sie – das Deutsche Sportabzeichen in Gold vor Augen – ab 14 Uhr an den Start.
Wie leicht Inkusion durch Sport sein kann, darauf verwies auch Baubürgermeister Dieter Schienmann bei der offiziellen Eröffnung: „Die Stadt Waiblingen ist stolz auf ihre Vereine und ihre Sportanlagen, und es ist uns ein großes Anliegen, den Sportlern gute Bedingungen zu schaffen. Ich freue mich besonders über die fast 2.000 Schüler und darüber, dass hier Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Sport treiben. Sport schweißt zusammen und macht gemeinsam am meisten Spaß.”
Der Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) Andreas Felchle betonte: „Toll, dass die Sportabzeichen-Tour wieder in Württemberg ist! Ganz besonders freue ich mich, dass die Sportabzeichen-Zahlen in Württemberg wieder leicht ansteigen.” 
Sport als Bildungsangebot
Für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) war die Ressortleiterin Bildung, Gudrun Schwind-Gick, in Waiblingen dabei, die sich beim Sportkreis Rems-Murr und dem WLSB mit allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die gute Organisation bedankte. 
Außerdem würdigte sie Heinrich Ringelkamp, der sich zusammen mit seiner Frau Sigrid seit rund 42 Jahren für das Deutsche Sportabzeichen einsetzt und in Waiblingen im Rahmen der Initiative „Engagement macht stark!” geehrt wird, die der DOSB gemeinsam mit seinem diesjährigen Themenpartner Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) auf der Sportabzeichen-Tour präsentiert. Es sei wichtig, die Menschen wertzuschätzen, die mit ihrer Unterstützung den freiwillig organisierten Sport aufrecht erhalten, sagte Gudrun Schwind-Gick. 
Als Ressortleiterin Bildung ist für sie die Kooperation mit den Schulen bei der Sportabzeichen-Tour ein besonderes Anliegen: „In unserer Wissensgesellschaft, wo Bildung als zentrales Gut betrachtet wird, ist es wichtig, dass Sport als Bildungsangebot wahrgenommen wird.” 
Zustimmung bekam sie dafür von Erich Hägele, Präsident des Sportkreises Rems-Murr. „Die Zukunft der Vereine liegt in den Schulen. Von dort können wir die Kinder abholen und zu den Vereinen bringen.”Die Schulen mit den meisten Teilnehmern wurden bei der Sportabzeichen-Tour in Waiblingen auf der Bühne geehrt. Der Pokal für den ersten Platz ging an das Limes-Gymnasium Welzheim, das mit 500 Schülerinnen und Schülern am Start war.
(Quelle: wirkhaus.berlin)

MIL OSI

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