Ein „Wow“ in der Gesellschaft

By   /  August 16, 2019  /  Comments Off on Ein „Wow“ in der Gesellschaft

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Source: CDU CSU

Den Menschen die große Bedeutung der Digitalisierung für die Zukunft unseres Landes nahebringen. 
Die Unionsfraktion will kreative Unternehmer und mutige Existenzgründer dabei unterstützen, zu wesentlichen Treibern einer wirtschaftlichen Dynamik zu werden und den Strukturwandel mit Hilfe von Digitalisierung voranzutreiben. Deshalb setzt sie sich für eine umfassende Startup-Förderung ein.

Im Rahmen eines Besuches des Berliner Landwirtschaft-Startups 365FarmNet haben Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus und Digitalpolitiker der Fraktion mit Unternehmern, Vertretern von Startup-Verband und Bitkom sowie einigen Journalisten Möglichkeiten und Wege einer umfassenden Startup-Förderung diskutiert

Union hat die Zukunft im Blick

Brinkhaus hat in seinen einleitenden Worten deutlich gemacht, dass die Union mit ihrer Politik vor allem die Zukunft im Blick hat. „Es darf uns nicht nur darum gehen, Krisen zu bewältigen, sondern es ist unsere Aufgabe, für die Zukunft Krisen zu vermeiden“. 

Gerade die Landwirtschaft stellt eine der innovativsten Branchen dar. Ein Beispiel ist das Startup 365FarmNet, das Brinkhaus gemeinsam mit Nadine Schön, Marc Biadacz und Tankred Schipanski besucht hat. Dort wird die Digitalisierung in der Landwirtschaft massiv vorangetrieben. Über ein IT-System wird die komplette Arbeit landwirtschaftlicher Betriebe gesteuert. Das zeige laut Brinkhaus, dass Digitalisierung und Startup-Unternehmen nicht nur ein Thema in großen Städten, sondern natürlich auch in den ländlichen Räumen ist. Und jetzt gelte es, die große Bedeutung der Digitalisierung für das zukünftige Wohlergehen unseres Landes, in die Gesellschaft einzubringen. „Wir brauchen ein `Wow`“, sagte der Fraktionschef.

Eine bestmögliche Startup-Förderung

Kritische Punkte im Hinblick auf eine bestmögliche Startup-Förderung waren unter anderem ein Mehr an Qualität statt Quantität bei den Startup-Gründungen, faktische Grenzen der Skalierung, also die Frage nach dem Wachstumspotential des Geschäftsmodells aufgrund deutscher oder auch europäischer Regulierungen, Finanzierungsprobleme in der Wachstumsphase oder auch die Beschränkungen durch die Datenschutzgrundverordnung. 

Eine gemeinsame Zukunftsstrategie

Politik und ihre Umsetzung sei naturgemäß immer schwerfälliger als sich dies Jung-Unternehmer wünschen würden. Mit dem Fraktionspapier sei es aber gelungen, Unionspolitiker aus vielen verschiedenen Fachbereichen auf eine gemeinsame Zukunftsstrategie festzulegen, sagte Nadine Schön, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und für den Bereich Digitales zuständig. Und es sei auch schon einiges auf den Weg gebracht: vom Digitalpakt für Schulen und dem Thema der Verwaltungsmodernisierung, beides über Grundgesetzänderungen, bis hin zur Formulierung einer Blockchain-Strategie durch die Fraktion. Weiter seien etwa die im Startup-Papier geforderten rechtlichen „Experimentier-Räume“ zwischenzeitlich vom Bundeswirtschaftsministerium aufgegriffen worden und, „hinsichtlich einer europaweiten Startup-Definition sind wir im Gespräch mit der neuen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen“, ergänzte Nadine Schön.

Wir brauchen ein Digitales Mindset

Marc Biadacz, zuständiger Berichterstatter für das Thema Startup, hob besonders hervor, dass es wichtig sei, ein „Digitales Mindset“ in die Gesellschaft hineinzutragen. Und dies sei eine Aufgabe, die „uns allen zukommt, Politik, Medien, Verbände“. Diese gesellschaftliche Offenheit für den digitalen Wandel müsse vor allem auch die Akzeptanz des Scheiterns beinhalten. Er verwies außerdem auf das soeben vom Deutschen Bundestag verabschiedete Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das die Möglichkeiten insbesondere für IT-Fachkräfte aus dem Ausland zur Arbeit nach Deutschland zu kommen, deutlich vereinfacht hat.

Den „Digitalen Herbst“ vor der Tür

Der digitalpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tankred Schipanski, wollte die Einwände der zu langsamen Politik schon gar nicht gelten lassen und sprach vom „Digitalen Herbst“ und den auf den Weg gebrachten Projekten zu „Smart Cities“, digitaler Netzabdeckung, den Vorhaben im Bereich von E-Health oder auch dem Wettbewerbsrecht 4.0.

MIL OSI

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