Ergebnispräsentation “Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs”

By   /  December 3, 2019  /  Comments Off on Ergebnispräsentation “Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs”

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Source: Federal Office for Information SecurityDatum 02.12.2019
Am 28. November 2019 stellten das nexus Institut und die Digitale Gesellschaft e.V. die Ergebnisse des Projekts “Institutionalisierung des gesellschaftlichen Dialogs” in einer Abschlussveranstaltung im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn vor. Das vom BSI initiierte Projekt, das im Januar 2018 gestartet ist, hat zum Ziel, im Rahmen eines Multistakeholder-Dialogs insbesondere der organisierten Zivilgesellschaft eine Dialogplattform zu Themen der Informationssicherheit zu bieten und ein Verstetigungskonzept für den Dialog zu erarbeiten. Während der Abschlussveranstaltung erläuterten Dr. Elke Steven (Digitale Gesellschaft e.V.) und Prof. Dr. Christiane Diemel (nexus Institut) die Ergebnisse des Projekts. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung diskutierten der Vizepräsident des BSI, Dr. Gerhard Schabhüser, Rainer Rehak (Amnesty International), Hakan Tanriverdi (Bayerischer Rundfunk) und Prof. Dr. Melanie Volkammer (Forschungsgruppe SECUSO am Karlsruher Institut für Technologie) zum Thema “Cyber-Sicherheit für die Gesellschaft”. Bei der Podiumsdiskussion ging es insbesondere darum, wie die verschiedenen gesellschaftlichen Akteure zur Gestaltung einer freien und sicheren Informationsgesellschaft beitragen können und welche Möglichkeiten der vom BSI initiierte Dialog dafür bietet.
Zum Projekt:
Das BSI möchte die gemeinsame Arbeit mit anderen gesellschaftlichen Gruppen, insbesondere der organisierten Zivilgesellschaft (z.B. Nichtregierungsorganisationen), an Themen der Informationssicherheit ermöglichen und ihre Impulse in die Arbeit des BSI einfließen lassen. Dafür hat es mit der jährlich stattfindenden Veranstaltung Denkwerkstatt sichere Informationsgesellschaft eine Plattform geschaffen, bei der Akteure aus Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie Kultur & Medien in einer vertrauensvollen Atmosphäre miteinander diskutieren können. Im weiteren Verlauf haben 15 Experten in Form einer Kerngruppe im Rahmen verschiedener Workshops und Arbeitstreffen von Sommer 2018 bis November 2019 an drei Themen gearbeitet:
Thema 1: Institutionalisierung des gesellschaftlichen DialogsEs wurde ein Modell erarbeitet, wie der vom BSI initiierte Multistakeholder-Dialog künftig vertieft und verstetigt werden kann. Dieses Modell soll nun in einem Anschlussprojekt über einen längeren Zeitraum (bis zu 5 Jahre) implementiert werden.
Thema 2: Mapping zivilgesellschaftlicher AkteureAufbauend auf Rechercheergebnissen und qualitativen Interviews beinhaltet das Mapping eine Zusammenstellung zivilgesellschaftlicher Akteure im Feld Cyber-Sicherheit, ihrer wesentlichen Aktivitäten, Zielsetzungen und Vernetzungsstrukturen.
Thema 3: Vernetzungstag zum Thema WissensvermittlungEs wurde eine Veranstaltung konzipiert und durchgeführt, die zur Vernetzung der Akteure im Feld Wissensvermittlung und Cyber-Sicherheit beitragen soll. Synergien wurden geschaffen und der Bedarf bei der Erstellung von Informationsmaterialien verdeutlicht. Der “Vernetzungstag” fand am 9. September 2019 in Berlin statt.
Das BSI wird den gesellschaftlichen Dialog fortsetzen und die Ideen zur Institutionalisierung des Dialogs in einem Folgeprojekt umsetzen. Hierzu findet im ersten Halbjahr des Jahres 2020 die nächste Denkwerkstatt “sichere Informationsgesellschaft” statt.
Bei Fragen zu dem gesellschaftlichen Dialog des BSI schauen Sie auf der Website der Denkwerkstatt unter https://www.denkwerkstatt-cybersicherheit.de/ vorbei.

MIL OSI

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