Bakterien mit Viren bekämpfen

MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Bildung und Forschung –

Headline: Bakterien mit Viren bekämpfen

Die Entwicklung von Resistenzen ist ein natürlicher evolutionsbiologischer Vorgang, der selbst bei optimalem Einsatz von Antibiotika nicht verhindert, sondern lediglich verzögert werden kann. Daher ist es unbedingt erforderlich, nach neuen Wegen zur Bekämpfung gefährlicher Bakterien zu suchen und diese in der Patientenversorgung zur Verfügung zu stellen.

Forscherinnen und Forscher arbeiten an neuen Ansätzen: So setzen sie beispielsweise Phagen ein, eine besondere Form von Viren, die nur bestimmte Bakterien angreifen. Oder sie versuchen, die Krankheitsentstehung beim infizierten Menschen zu blockieren, indem sie die von den Bakterien produzierten Gifte mit geeigneten Wirkstoffen zerstören. Neue Nachweisverfahren können dabei helfen, Antibiotika zielgerichteter einzusetzen. Dazu müssen die Forscher klären, welche Art von Erregern die Krankheitssymptome ausgelöst haben und welche Wirkstoffe sie bekämpfen können. Dies beugt einer Resistenzentstehung vor und verbessert die Patientenversorgung.

“Antibiotika-resistente Erreger erschweren zunehmend die Therapie bei Infektionskrankheiten und sind zu einer weltweiten Bedrohung geworden. Umso wichtiger ist es, dass die Forschung neue Formen der Therapie und Bekämpfung von Bakterien findet”, sagte Bundesforschungsministerin Wanka.

Das BMBF wird ab 2017 Verbünde aus Industrie und Wissenschaft darin unterstützen, Lösungen in diesen beiden Forschungsfeldern zu finden. Dabei stehen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen im Fokus. Insgesamt stehen dafür bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung, die Projekten sollen eine maximal dreijährige Laufzeit haben.

Im Pharma-Dialog der Bundesregierung wurde der Umgang mit Antibiotikaresistenzen als eine zentrale Herausforderung der Zukunft identifiziert. Das BMBF unterstützt darüber hinaus zahlreiche Forschungseinrichtungen, die mit großem Einsatz neue Wirkstoffe erforschen.

Mehr Informationen: Die Förderbekanntmachung ist unter folgendem Link nachzulesen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1255.html.

Projektskizzen können bis zum 16.01.2017 eingereicht werden.

Parlamentswahlen in Litauen : Trotz Korruptionsvorwürfen will die linksliberale Regierungskoalition weiter machen

MIL OSI – Source: Konrad Adenauer Stiftung –

Headline: Parlamentswahlen in Litauen : Trotz Korruptionsvorwürfen will die linksliberale Regierungskoalition weiter machen

Die steigende Unterstützung für das Bündnis eröffnet zudem neue Möglichkeiten der Koalitionsbildung für die größte Mitte-Rechts-Partei und derzeit wichtigste Oppositionskraft, die Vaterlandsunion/Litauische Christdemokraten (TS-LKD). Die Liberale Bewegung indes, die in Umfragen vor sechs Monaten noch auf 15 Prozent kam, könnte der größte Verlierer der Parlamentswahlen in diesem Herbst werden.

Die litauischen Parlamentswahlen finden in zwei Etappen am 9. und am 23. Oktober 2016 statt. Das litauische Parlament (Seimas) wird für einen Zeitraum von vier Jahren gewählt. 2012 fanden die letzten Parlamentswahlen statt. Etwas mehr als 2,5 Millionen Menschen sind bei den bevorstehenden Parlamentswahlen stimmberechtigt.

Wahlsystem

Die Parlamentswahlen in Litauen werden nach einem gemischten Wahlsystem abgehalten. Es gibt 141 Abgeordnete, von denen 71 per Direktmandat in ihren jeweiligen Wahlkreisen gewählt werden. Kandidaten mit absoluter Mehrheit ziehen direkt ins Parlament ein; bei unklarer Mehrheitsverteilung kommt es in einem zweiten Wahlgang zu Stichwahlen zwischen den beiden führenden Kandidaten. Die restlichen 70 Mandate werden durch Verhältniswahl bestimmt.

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung in Litauen, die bei den ersten freien Parlamentswahlen mit 75,3 Prozent besonders hoch lag, bewegt sich seit 1996 mit geringer Abweichung dauerhaft um die 50 Prozent (Abbildung 1). Ähnliche Zahlen werden auch für die bevorstehenden Wahlen erwartet, wobei die jüngsten Korruptionsskandale womöglich zu einem leichten Rückgang der Wahlbeteiligung führen könnten….

Den gesamten Länderbericht inklusive Grafiken und Fußnoten können Sie als pdf lesen.

EU muss für gute Löhne und Gute Arbeit für ganz Europa sorgen

MIL OSI – Source: DGB – Bundesvorstand –

Headline: EU muss für gute Löhne und Gute Arbeit für ganz Europa sorgen

2,08 Euro Stundenlohn für Tomatenpflücker in Italien, 60% weniger Lohn für Lkw-Fahrer in Frankreich, die als “Subunternehmer” fahren müssen, oder Armutslöhne für Clickworker in den Niederlanden: Der Europäische Gewerkschaftsbund hat zum Welttag für menschenwürdige Arbeit Beispiele prekärer Beschäftigung in ganz Europa recherchiert – und fordert die EU zum Handeln auf.

EGB

Zum Welttag für menschenwürdige Arbeit (“World Day for Decent Work”) am 7. Oktober macht der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) auf negative Entwicklungen auf dem europäischen Arbeitsmarkt aufmerksam.
Europaweit hat der EGB Beispiele gesammelt, was in der Arbeitswelt falsch läuft und mit welchen teilweise prekären Arbeitsbedingungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Europa konfrontiert sind.
Ausbeutung in der deutschen Fleischindustrie

Welttag für menschenwürdige Arbeit
Seit 2008 ruft der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) jedes Jahr am 7. Oktober zum Welttag für menschenwürdige Arbeit (World Day for Decent Work – WDDW) auf. Weltweit machen sich an diesem Tag Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter dafür stark, dass Menschen ein Recht auf würdige, sichere und Existenz sichernde Arbeitsbedingungen haben.

Eines der Beispiele: Die Fleischindustrie in Deutschland. Bereits im Juli hatte der EGB mit einem investigativen Report enthüllt, wie Briefkastenfirmen in der deutschen Fleischindustrie dafür eingesetz werden, entsandte Beschäftigte auszubeuten und zu schlechteren Arbeits- und Einkommensbedingungen einzusetzen – Lohn- und Sozialdumping zulasten der nach Deutschland entsandten Beschäftigten aus Osteuropa. “Die Ausbeutung osteuropäischer Arbeitnehmer in der deutschen Fleischbranche ist gut dokumentiert und wohlbekannt”, so der EGB-Report.
Vielfach Lohnwucher und keine Existenz sichernden Einkommen
Weitere Beispiele prekärer Arbeit, die der EGB recherchiert hat:
In der italienischen Agrarindustrie müssen Arbeiter bis zu 12 Stunden am Tag Tomaten pflücken – für einen Stundenlohn von 2,08 Euro!
In Frankreich verdienen Lkw-Fahrer, die als Subunternehmer osteuropäischer Firmen arbeiten, nur 40% des ortsüblichen Lohns.
Und in den Niederlanden verdient jede/r dritte Beschäftigte in der so genannten Sharing Economy weniger als 18.000 Euro – pro Jahr!
Arbeiter in der mazedonischen Schuhindustrie, die Schuhe für große europäische Marken herstellen, verdienen nur 25% dessen, was sie zum Leben bräuchten.
McDonalds erklärt laut EGB in Europa bis heute, dass sich das Unternehmen nicht in der Lage sähe, Existenz sichernde Löhne für die Mitarbeiter seiner Franchise-Nehmer zu garantieren.
“Die EU muss liefern” – Probleme mit Franchise- und Subunternehmer-Ketten angehen
“Die EU muss liefern – Gute Arbeit und gute Bezahlung in ganz Europa”, fordert deshalb EGB-Vorstandsmitglied Esther Lynch zum Welttag für menschenwürdige Arbeit. Freiwillige Programme und Vereinbarungen der Wirtschaft seien nicht genug. Vor allem Franchise- und Subunternehmer-Ketten seien in Europa auf dem Vormarsch und würden “Löhne und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer mit jedem weiteren Schritt in dieser Kette verschlechtern”, so Lynch.
LINKS
Pressemitteilung des EGB zum Welttag für menschenwürdige Arbeit 2016 (Englisch)
Umfrage des EGB zum Welttag für menschenwürdige Arbeit (Englisch)

Rentenpolitik – Große Koalition offensichtlich handlungsunfähig

MIL OSI – Source: Die Linke –

Headline: Rentenpolitik – Große Koalition offensichtlich handlungsunfähig

„Syrien darf nicht zum Schauplatz direkter militärischer Auseinandersetzungen zwischen Russland und den USA werden. Der Abbruch der Syrienverhandlungen seitens der USA gegenüber Russland birgt die Gefahr in sich, dass auf dem ‚syrischen Schlachtfeld‘ die USA und Russland direkt militärisch aufeinandertreffen. Beide Großmächte tragen eine hohe Verantwortung für die explosive militärische Konstellation. Nur mit dem Einfluss der USA und Russlands sind weitere Konfliktparteien, die in Syrien militärisch agieren, an den Verhandlungstisch zu bewegen“, erklärt Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zu den aktuellen Entwicklungen in Syrien. Gehrcke weiter:„Neue Drohungen aus Washington, so unter anderem von den Vizepräsidenten-Kandidaten, dürfen weitere Gespräche zwischen den USA und Russland nicht blockieren. Die Ankündigung möglicher ‚Alleingänge‘ der USA, auch gegen syrische Regierungstruppen, ist keine Basis für die Suche nach Frieden im Land.
 Die gemeinsame Erklärung der Golfstaaten mit der unmittelbaren Drohung, Bodentruppen in Syrien einzusetzen, und die fortgesetzte Kooperation der USA und ihrer Verbündeten mit dschihadistischen Gruppierungen wie der Al-Nusra-Front zeigen überdeutlich, dass in Syrien kein Bürgerkrieg herrscht, sondern ein Stellvertreterkrieg, der mit außerordentlicher Grausamkeit geführt wird.
Notwendig ist eine Vereinbarung über eine, wenn auch befristete Feuerpause. Aus einer Feuerpause kann, wenn es die Großmächte wollen, eine Waffenruhe entstehen. Humanitäre Hilfe für Aleppo und andere Städte und Regionen darf nicht zum Schutz militärischer Umgruppierungen und Ausrüstung einzelner am Kampf beteiligter Gruppierungen genutzt und missbraucht werden. An einer Vereinbarung über eine neue Feuerpause muss dringend der Staat Syrien beteiligt werden, unabhängig davon, was man von seinem Präsidenten hält, Dass kurdische Organisationen und Gruppen sowie die gewaltfreie syrische Opposition nicht an den Verhandlungstisch geholt wurden, erweist sich bereits heute als schwerer Fehler. Damit eine Waffenruhe erfolgreich sein kann, müssen diese Kräfte an den Gesprächen beteiligt werden.“]]>

Analyse der Wahlergebnisse: Kommunalwahlen in Brasilien im Zeichen der Krise

MIL OSI – Source: Konrad Adenauer Stiftung –

Headline: Analyse der Wahlergebnisse: Kommunalwahlen in Brasilien im Zeichen der Krise

LänderberichteERSTE WAHLGANG DER LANDESWEITEN KOMMUNALWAHLEN BEGÜNSTIGT POLITISCHE AUßENSEITER MITTEN IN EINER VERTRAUENSKRISEVon Jan Woischnik, Valerie GruberBrasilien, 7. Okt. 2016Bereitgestellt von: Auslandsbüro in Brasilien Als PDF öffnen  Die Arbeiterpartei PT von Ex-Präsidentin Dilma Rousseff ist nach deren Amtsenthebung klarer Verlierer der Kommunalwahlen in Brasilien. Als Gewinner gelten politische Außenseiter in einer fragmentierten Parteienlandschaft. Diese Entwicklung könnte sich bei den nationalen Wahlen 2018 fortsetzen. Die politische und wirtschaftliche Krise erschüttert das politische Vertrauen der Wähler nachhaltig. Im Wahlkampf waren im Sinne der Korruptionsbekämpfung erstmals Firmenspenden verboten. Reiche Kandidaten profitieren davon. Kandidaten der Pfingstkirchen profitieren von der politikfeindlichen Stimmung. 

Programme: BMBF-Förderung von Maßnahmen für „Personennahe Dienstleistungen“ im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“; Einreichungsfrist 01.03.2017

MIL OSI – Source: TU Berlin –

Headline: Programme: BMBF-Förderung von Maßnahmen für „Personennahe Dienstleistungen“ im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“; Einreichungsfrist 01.03.2017

Freitag, 07. Oktober 2016″Gegenstand der Förderung
Das BMBF beabsichtigt, die Forschung und Entwicklung (FuE) zu personennaher Dienstleistung auszubauen. Es sollen Vorhaben gefördert werden, in denen systematisch personennahe hybride Dienstleistungssysteme entwickelt werden, in denen sich Anbieter, Unternehmen und Organisationen aktiv mit den Nutzern oder Kunden als Koproduzenten bei der Leistungserstellung ins Benehmen setzen. Bestehende Grenzen zwischen Produkt und Dienstleistung, Trägerschaften und Branchen, Finanzierungsstrukturen, erwerbswirtschaftlich, ehrenamtlich und privat erbrachten Dienst­leistungen werden aufgehoben, sodass Entwicklungsprozesse und Leistungsstrukturen für personennahe Dienst­leistungen neu gestaltet werden müssen.
Die Bereiche Gesundheit und Pflege (wie Krankenhäuser, Alten-Pflegeeinrichtungen) sind nicht Gegenstand dieser Förderbekanntmachung. […]
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen bedarfs- und unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zu personennahen Dienstleistungen. Dabei wird das Ziel verfolgt, dass Unternehmen und Organisationen ihre personennahen Dienstleistungen mit optimaler Nutzerorientierung, in bester Qualität und hoher Effizienz anbieten und erbringen.
[…]
Für die Förderung werden folgende thematische Forschungs- und Entwicklungsbereiche vorgesehen.Verbundprojekte: Die Vorhaben sollen konkrete Anwendungsszenarien exemplarisch umsetzen, die für innovative personennahe Dienstleistungen der Zukunft realistisch sind. […]Wissenschaftliches Projekt: Um das gesamte Feld der personennahen Dienstleistungen wissenschaftlich zu unterstützen und seine Anschluss­fähigkeit im wissenschaftlichen, praktischen und gesellschaftlichen Diskurs zu ermöglichen, soll ein wissenschaftliches Projekt gefördert werden. Die Aufgaben bestehen darin, die Entwicklungen im Förderschwerpunkt wissenschaftlich zu erfassen und aufzuarbeiten sowie seine wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen zu bewerten. […]Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt im Rahmen von Verbundprojekten sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die zum Zeitpunkt der Zuwendungsbewilligung einen Sitz in Deutschland haben, Stiftungen, Kammern, Verbände sowie staatliche und nichtstaatliche Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.”
Einreichungsfrist: 01.03.2017
Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung.
(Quelle: BMBF – Bekanntmachungen)

Preise: DFG – Communicator-Preis

MIL OSI – Source: TU Berlin –

Headline: Preise: DFG – Communicator-Preis

Mittwoch, 05. Oktober 2016Zum 18. Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft“ aus. Dieser persönliche Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fachgebieten vergeben, die in herausragender Weise die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit sowie die ihres Faches in die Medien und die nicht wissenschaftliche Öffentlichkeit vermitteln. Mit der Auszeichnung soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gestärkt und zugleich dafür geworben werben, dass die Vermittlung von Wissenschaft als Teil der Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen höheren Stellenwert erhält.
[…]
Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern verliehen werden. Größere Einheiten, wie Fakultäten oder ganze Universitäten mit ihren Kommunikationsstrategien, können nicht berücksichtigt werden.
Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger möglich.”
Preisgeld: 50.000 €
Einreichungsfrist: 31.12.2016
Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung.
(Quelle: DFG Information für die Wissenschaft Nr. 60 | 29. September 2016)

Preise: BMBF – Deutsch-Afrikanischer Innovationsförderpreis

MIL OSI – Source: TU Berlin –

Headline: Preise: BMBF – Deutsch-Afrikanischer Innovationsförderpreis

Mittwoch, 05. Oktober 2016″Gegenstand der Förderung
Der Innovationsförderpreis wird an Forscherinnen und Forscher in afrikanischen Ländern und ihre deutschen Partner für nachgewiesene, herausragende Forschungsleistungen mit Anwendungspotenzial in Verbindung mit einem Nutzungs- oder Verwertungskonzept vergeben. Dieses sollte bereits Perspektiven für die Verstetigung der Kooperation zwischen den Partnern und möglichst für mittel- und langfristigen Strukturaufbau am afrikanischen Standort eröffnen. Der Preis wird in Form einer Projektförderung vergeben, um den Transfer bereits vorhandener, überzeugender Forschungsergebnisse in nutzungsorientierte Problemlösungen, produktorientierte Verwertung und strukturbildende Initiative zu unterstützen.
Die Preisausschreibung orientiert sich an den strategischen Kooperationsschwerpunkten der BMBF-Afrikastrategie. Es werden Verbundprojekte gefördert, die entsprechend dem oben beschriebenen Zuwendungszweck in internationaler Zusammenarbeit vorzugsweise eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:Umweltwissenschaften,Gesundheitsforschung,Bioökonomie,gesellschaftliche Entwicklung (insbesondere sozial verantwortungsvolle Unternehmenspraktiken, soziale Innovationen, Nachhaltigkeitskonzepte),Ressourcenmanagement (insbesondere In-Wert-Setzung vorhandener Ressourcen vor Ort, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit),Informations- und Kommunikationstechnologien.Gemeinsame Arbeitsphasen im afrikanischen Partnerland werden als Bestandteil des Projektkonzepts erwartet. Ebenso ist in der Regel mindestens eine gemeinsame Arbeitsphase der Partner in Deutschland vorzusehen.
Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die ­Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) –, die Zuwendungszweck und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. “
Preisgeld: 150.000 €
Einreichungsfrist: 10.02.2017
Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung.
(Quelle: BMBF – Bekanntmachungen)

BMW erneut Partner der European Outdoor Film Tour 2016. Weltpremiere in BMW Welt mit sieben inspirierend-authentischen Dokumentarfilmen aus der faszinierenden Welt des Outdoor Sports.

MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW erneut Partner der European Outdoor Film Tour 2016. Weltpremiere in BMW Welt mit sieben inspirierend-authentischen Dokumentarfilmen aus der faszinierenden Welt des Outdoor Sports.

München. In 120 Minuten von Myanmar über die
Schweizer Alpen bis an den nördlichsten Rand von Kanada: Beim Auftakt
der diesjährigen European Outdoor Film Tour (E.O.F.T.) am
Mittwochabend in der BMW Welt wurden die rund 600 Gäste auf eine
abwechslungsreiche Reise durch die Welt des Outdoor Sports
mitgenommen. Von Oktober 2016 bis Februar 2017 tourt das aktuelle
Programm durch 15 europäische Länder. Es besteht aus insgesamt sieben
faszinierenden Dokumentarfilmen, die es in der Form nur bei der
E.O.F.T. auf großer Leinwand zu sehen gibt. BMW ist erneut engagierter
Mobilitätspartner des Projekts. Anlässlich der Premiere waren auch
einige der Protagonisten und Filmemacher anwesend. Unter ihnen der
Mountainbiker Harald Philipp, Alpinist David Lama, die Kletterer Ben
Ditto, Nicolas Favresse, Seán Villanueva und Bob Shepton,
Steilwandskifahrer Jérémie Heitz, Alpinjournalist Mark Jenkins und
Stuntman und Wingsuitpilot Matt Blank.

Echte Abenteuer, echte Filmkunst
Das Publikum im Auditorium der BMW Welt zeigte sich begeistert von
den emotionalen und authentischen Geschichten, die die sieben
Filmteams rund um die Protagonisten und deren Sportart erzählten. Ganz
nach dem Motto „This is Real!“ wurden die bis zu 30 Minuten langen
Filme ohne Skript, ohne Schauspieler und ohne Spezialeffekte gedreht.
Heraus kam ein beeindruckendes Zusammenspiel von echten Abenteuern und
echter Leidenschaft, das Fans des Outdoor Sports sicher auch an den
noch folgenden Stationen der Tour in den Bann ziehen wird.

Das sportliche Engagement der BMW Group
BMW ist bereits seit 2013 der offizielle Automobilpartner der
European Outdoor Film Tour. Die BMW Welt ist dabei ein fester Stopp
auf der Film Tour, dieses Jahr sogar für die Weltpremiere. Darüber
hinaus nutzt BMW die Kooperation um einer aktiven und sportlichen
Zielgruppe seine Produkte und Technologien vorzustellen. In diesem
Jahr steht das intelligenten Allradsystem BMW xDrive im Fokus, das auf
und abseits der Straßen für hervorragendes Handling und präzise
Traktion – egal auf welchem Untergrund – sorgt. BMW xDrive passt daher
perfekt zum Outdoor Sport.
Die European Outdoor Film Tour, als eines der renommiertesten Outdoor
Film Events bietet dafür die perfekte Bühne: Alleine im letztens Jahr
besuchten über 200.000 Menschen die Filmvorstellungen.
„Die European Outdoor Film Tour und BMW, das ist eine starke
Partnerschaft, die einfach passt“, erläutert Bernd Körber, Leiter
Markenstrategie BMW. „Outdoor Sport lebt von der Leidenschaft, dem
Anspruch an Höchstleistung und die pure Freude an der Bewegung, ganz
wie BMW. Wir sind daher glücklich, die E.O.F.T. zu unterstützen.“
In den letzten Jahren hat BMW sein Engagement im Outdoor- und
Bergsport schrittweise europaweit aktiv ausgeweitet. Hierzu zählen
langfristig angelegte Kooperationen mit namhaften Skiresorts sowie mit
Partnern aus der Sport- und Outdoor-Industrie, aber auch die
Unterstützung zahlreicher Projekte aus der Szene; so auch die 2013
gegründeten Partnerschaft mit der European Outdoor Film Tour.

 
Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

 

 

BMW Group Unternehmenskommunikation
Bernhard Ederer Wirtschafts- und Finanzkommunikation, Pressesprecher
BMW Welt & Marketing
Phone: +49-89-382-28556
mailto: Bernhard.Ederer@bmwgroup.com
Internet: www.press.bmw.de

 

 

BMW Welt. Das Herz der Marken am Puls der Stadt.
Mit über 3 Millionen Besuchern in 2015 zählt die BMW Welt in München
zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Bayerns und hat sich
seit Eröffnung im Jahr 2007 zu einem wahren Publikumsmagneten
entwickelt. Mit ihrer ikonischen Architektur ist sie das Herz aller
Marken der BMW Group – BMW, die Submarken BMW M und BMW i, MINI,
Rolls-Royce Motor Cars und BMW Motorrad –, die sich eindrucksvoll in
eigenen Erlebniswelten präsentieren. Doch nicht nur die Ausstellungen
und die Abholung der Neufahrzeuge sind Highlights für Automobil-Fans
aus aller Welt. Auf die Besucher warten das ganze Jahr über ein
vielseitiges Veranstaltungsprogramm aus Kultur, Kunst und
Entertainment sowie beliebte Eventlocations für über 400 externe
Veranstaltungen im Jahr. Die verschiedenen Restaurants der BMW Welt
bieten ein vielfältiges kulinarisches Angebot bis hin zur
Sterne-Gastronomie. Kinder und Jugendliche erleben im Junior Campus
spannende Führungen und Workshops rund um die Themen Globalität,
Mobilität und Nachhaltigkeit.

 

Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der
weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern
und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als
internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 31 Produktions- und
Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit
Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2015 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund
2,247 Millionen Automobilen und rund 137.000 Motorrädern. Das Ergebnis
vor Steuern belief sich auf rund 9,22 Mrd. €, der Umsatz auf 92,18
Mrd. €. Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte das Unternehmen weltweit
122.244 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
Strategie verankert.

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Die Gruppe der Zwanzig (G20) auf einen Blick

MIL OSI – Source: Boell –

Headline: Die Gruppe der Zwanzig (G20) auf einen Blick

Welche Länder sind G20-Mitglied? Wie sind die G20 organisiert? Welche Themen bearbeiten sie? Dieses Grundlagenpapier ist der ideale Einstieg, um die G20 näher kennen zu lernen.Die Gruppe der Zwanzig (G20) ist ein selbst ernannter, informeller Zusammenschluss der wirtschaftsstärksten Industrie- und Schwellenländer, die gemeinsam Weltpolitik machen. Zuletzt tagte die G20 am 4./5. September 2016 in Hangzhou, China. Es war das elfte Treffen der Staatsoberhäupter der G20-Mitgliedsstaaten. Der nächste G20-Gipfel findet am 7./8. Juli 2017 in Hamburg (Deutschland) statt.
Die Gruppe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Problemen der Weltwirtschaft und des internationalen Finanzsystems. Sie bezeichnet sich selbst als das „zentrale Forum für internationale Wirtschaftskooperation.“
Wer sind die G20?
Die Mitglieder der G20 gehören zu den 33 Staaten mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Welt (siehe zur Verteilung die Grafik unten).
Die Staatsoberhäupter der G20-Mitgliedsstaaten treffen sich jährlich und bitten ausgewählte Gäste zu den Treffen hinzu.
Zu den Gästen zählen:

Spanien als permanenter Gast. Die deutsche Präsidentschaft hat die Niederlande und Norwegen als Gäste nominiert.

Regionale Bündnisse, wie die Vereinigung Südostasiatischer Staaten (ASEAN), die Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD) und die Afrikanische Union (AU). Die Europäische Union (EU) ist die einzige regionale Organisation mit vollwertiger Mitgliedschaft.

Internationale Organisationen, wie der Internationale Währungsfond (IWF), die Weltbank, die Welthandelsorganisation (WTO), der Finanzstabilitätsrat (FSB), die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Vereinten Nationen (UN) und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO).

Die G20 ist ein Zusammenschluss, ein exklusiver politischer „Klub“, der 173 Länder1 der Welt ausschließt. Die G20 ist zu keinerlei Rechenschaftspflicht gegenüber Institutionen mit weltumspannender Mitgliedschaft verpflichtet, wie zum Beispiel den Vereinten Nationen. Die G20 ist dennoch deutlich inklusiver als die Gruppe der Sieben (G7): die Mitgliedsstaaten der G20 repräsentieren 85% der weltweiten Wirtschaftsleistung, 80% des Welthandels und zwei Drittel der Weltbevölkerung. Die G20-Mitglieder produzieren 80% der weltweiten CO2-Emissionen.
Die Mitglieder geordnet nach ihrer Zugehörigkeit zu weiteren Klubs:
G7: Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und USA
Gruppe der aufstrebenden Volkswirtschaften: Argentinien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland, Südafrika, Südkorea und Türkei (kursiv markierte Länder sind auch Mitglied des sogenannten BRICS-Klubs)
Andere: Australien und Saudi-Arabien
Region: Die Europäische Union
 
Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.
Warum gibt es die G20?
1999 kämpfte die Welt mit den Folgen der asiatischen Finanzkrise. Die Finanzminister der USA, Kanadas und Deutschlands erkannten, dass die Auswirkungen der Krise und der Umgang damit in einer größeren Runde bearbeitet werden müssen. Auf Vorschlag des damaligen Finanzministers Eichel weiteten sie ihre Treffen deshalb auf den Kreis der jetzigen Mitgliedsstaaten der G20 aus. Seitdem kamen die G20-Finanzminister und Zentralbankgouverneure regelmäßig zusammen, um Fragen der globalen Wirtschafts- und Finanzpolitik zu diskutieren. Als 2008 die globale Finanzkrise ausbrach, fiel die Entscheidung, die Treffen künftig auch auf die Ebene der Staatsoberhäupter auszuweiten. Die Förderung und Sicherung des globalen Wirtschaftswachstums ist das zentrale Anliegen der jährlichen G20-Gipfel.
Wer sitzt am Steuer?
Die G20-Präsidentschaft wird von den Mitgliedsstaaten im Wechsel wahrgenommen. Die Präsidentschaft beginnt jedes Jahr jeweils im Dezember. Am 1. Dezember 2016 übernimmt Deutschland die Gastgeberschaft und den Vorsitz der sogenannten G20-Troika. Sie besteht neben dem Gipfelgastgeber aus dem jeweils vorangehenden (China) und dem künftigen Gastgeber (Argentinien 2018). Als politischer „Klub“ hat die G20 kein permanentes Sekretariat. Das Arbeitsprogramm wird daher von der jeweiligen Präsidentschaft in Zusammenarbeit mit den anderen Troika-Mitgliedern festgelegt. Die Staatsoberhäupter der G20-Staaten kommen jährlich zu einem G20-Gipfel zusammen. Die Minister/innen der G20-Staaten und Vertreter/innen einer Anzahl von thematischen Arbeitsgruppen treffen sich jedoch fortlaufend während des Jahres und ähneln in ihrer Arbeitsweise einem Regierungskabinett.
Welche Themen?
Die folgende Grafik zeigt die zwei Arbeitsstränge der G20: den sogenannten „Finanz-Track“ und den „Sherpa-Track.“ Der Finanz-Track ist der Arbeitszusammenhang der Finanzminister und Zentralbankgouverneure, der schon seit 1999 besteht. Die vorrangigen und für die Wirkung der G20 damit wichtigeren Themen werden vom „Finanz-Track“ bearbeitet, d.h. die großen Entscheidungen werden von den G20-Finanzministern und Zentralbankgouverneuren getroffen. Parallel finden Treffen der Außen-, Landwirtschafts-, Arbeits-, Wirtschafts-, Energie- und Tourismusminister/innen statt. Diese werden im „Sherpa-Track“ koordiniert. Die Sherpas der 20 Mitglieder sind die Vertrauten der Staatsoberhäupter und arbeiten in deren Auftrag. In Deutschland ist das Prof. Lars-Hendrik Röller, finanz- und wirtschaftspolitischer Berater von Angela Merkel, dem ein Arbeitsteam, der sogenannte Sherpastab, im Kanzleramt zur Verfügung steht.
Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.
Weiterführende Informationen zu den Arbeitsthemen der G20 werden später in der Serie # 2 unserer G20-Basisinformationen angeboten.